DIE STANDORTAUSWAHL
Die Basis für die Standortauswahl bildete das Zusammenspiel
von Analogie und Kontrast zwischen zwei für Genf höchstsymbolishen
Stadtvierteln: die Reede und die Plaine de Plainpalais.
Berühmt
ist die Reede für den Seerand, die Stadtgärten, die
Fontaine, die Schönheit des bebauten Perimetes und den nächtlichen
Zauber, der von den Lichtschildern wie ein Perlenrang an Werbungen
und Dekorationen ausgestrahlt wird. Dadurch wird sie auch zu
einer glanzvollen Vitrine für Genf, die Stadt der Geschäfte,
des Luxushandels und des Fremdenverkehrs.
Durch ihre Anordnung
und die Bauten an ihrem Rande mit der Reede formell verwandt
zeichnet sich jedoch die Plaine de Plainpalais durch einen betont
städtischen Charakter aus : ein populärer Viertel mit
multifunktionaler Nutzung. In der Genfer Geschichte verankert
und ursprünglich eine Sumpfgegend wurde sie im Mittelalter
durch Dämmungs- und Sanierungsarbeiten zu einer öffentlich
zugänglichen Weidewiese umgebaut. Heute ein Platz mit sozialer
und kultureller Bedeutung für die Bewohner der Stadt bleibt
der Standort einzigartig durch seine Vielseitigkeit und die Vielfalt
der Veranstaltungen, die das ganze Jahr hindurch nacheinander
gehalten werden. Dieser riesige, 78'135 m2 grosse Platz ist Eigentum
der Stadt Genf und bietet sowohl Floh-, Lebensmittel- und Saisonmärkten
als auch sportlichen Anlagen (Skatepark, Boccia-Wettbewerbe),
sowie der alljährlichen Tournee der Zirken, Vergnügungspärken
und zahlreichen anderen Festveranstaltungen ein Heim.
Die Plaine
liegt im Herzen eines Stadtviertels in voller Entwicklung, welcher
mit einer hohen Dichte an kulturellen Einrichtungen aufwarten
kann: Grand Théâtre, Maison des arts am Grütli,
Victoria Hall auf der einen Seite, und auf der anderen, eine
Vielfalt an Gallerien zeitgenössischer Kunst (im Quartier
des Bains) um das BAC, das sowohl das Mamco, das Centre d’art
contemporain, und das Centre de la photographie.
KENNZEICHNUNG DER LICHTWERKE AUF DEN GEBÄUDEDÄCHERN
- Jérôme Leuba, «BREATH», 2
avenue du Mail, Phase 1
- Sylvie Fleury, «YES TO ALL», 2 rue Patru
/ Ecke avenue du Mail, Phase 1
- Dominique Gonzalez-Foerster, «EXPODROME»,
11 avenue du Mail Phase 2
- Christian Jankowski, «What I still have to take care of», 20 avenue du Mail, Phase 2
- Sislej Xhafa, «Axis of Silence», 14B avenue du Mail, phase 3
- Nic Hess, «Fly A Dragon Kite», 6 avenue Henri-Dunant, phase 3
KENNZEICHNUNG DER BEREITS BESTEHENDEN LEUCHTSCHILDER
- «ALLIANZ»
- «SECURITON»
- «RENTES
GENEVOISES»
- Kunsteingriff durch Tatsuo Miyajima (1997 vom Fonds
cantonal d’art contemporain bestellt)
Lageplan (pdf - 2.2 Mo)