Laboratorium
Aufgabe des Laboratoriums ist es, ein offenes Ohr für die Probleme und Anliegen von Sammlungskonservatorinnen und -konservatoren, Konservatoren-Restauratoren und anderen Fachleuten zu haben und mit entsprechenden Analysen und Studien auf diese zu reagieren.
Jedes Objekt ist ein Spezialfall und erfordert aus diesem Grund ein gemeinsames besonnenes Vorgehen seitens der für die Sammlung verantwortlichen Person (Archäologe/-in oder Kunsthistoriker/-in), dem/der Konservator/-in und dem/der Chemiker/-in.
Seit 1973 haben die zahlreichen Interaktionen, die die Tätigkeit des Laboratoriums mit den verschiedenen Abteilungen der Konservierung-Restauration verbinden, zu zwei Ausstellungen geführt. Die eine fand im Mai 1982 statt: « Sauver l’art? Conserver, analyser, restaurer »; die andere im Mai 1994: « L’œuvre d’art sous le regard des sciences ». Diese veranschaulichten die zahlreichen durchgeführten technischen Untersuchungen, manche im Hinblick auf die Restauration infolge von Materialverfall, andere, um den Authentizitätsgrad von Werken festzustellen.
Untersuchungstechniken
- Makroskopie und Mikroskopie: Beobachtungen und Fotos
- Röntgen-Fluoreszenzspektrometrie: Erkennen chemischer Elemente (Zusammensetzungen von Bindemitteln, Pigmenten…);
- Röntgenstrahlendiffraktion: Erkennen von Mineralien (Pigmente, Korrosion…);
- Röntgenaufnahme: Untersuchung des Inneren eines Werkes zur Erstellung einer Diagnose über seinen Zustand und seine unterschiedlichen Schichten;
- Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie (FTIR): Erkennen chemischer Verbindungen organischer (Bindemittel, Firnisse, Pigmente, Farbstoffe…) und anorganischer Art (Mineralien, Pigmente…);
- Stratigrafischer Schnitt: Differenziertes Erfassen der Ausarbeitung der verschiedenen konstitutiven Schichten eines Objekts;
- Mikroskopische Holzanatomie: Erkennen der Beschaffenheit und Struktur von Hölzern.
Technischwissenschaftliche Studie
- Mariä Himmelfahrt
- Mitarbeiter von Defendente Ferrari










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