Politik und Religion im Grand Siècle
Philippe de Champaigne (1602-1674)
- Do 20.09.2007 - So 13.01.2008
- Musée Rath| Place Neuve
In Zusammenarbeit mit dem Palais des beaux-arts von Lille und der französischen Réunion des musées nationaux widmet das Genfer Musée d’art et d’histoire einem der wichtigsten Künstler des Grand Siècle zum ersten Mal seit 1952 eine umfassende Ausstellung. Der Anlass bringt unsere eigene Gemäldesammlung der französischen Schule des 17. Jahrhunderts zur Geltung, die hier in einen besonderen Rahmen gestellt wird. Diese Sammlung ist nämlich nicht nur einer der Eckpfeiler der Bestände des Museums, sondern hat auch innerhalb der schweizerischen Museumslandschaft grosses Gewicht. Die Ausstellung besteht aus mehr als sechzig Gemälden und ist chronologisch aufgebaut. Dabei fallen die ebenso angesehenen wie einflussreichen Auftraggeber des Künstlers auf : vom Königshof (Maria de Medici, Richelieu und schliesslich Anna von Österreich) über den Karmeliten- und Kartäuserorden bis hin zum Kloster Port-Royal. Champaigne trug einerseits die flämische Tradition weiter und war andererseits von einer tiefen Spiritualität beflügelt. Er beschäftigte sich mit Porträtmalerei und religiösen Gemälden aber auch mit Landschaften, und es gelang ihm meisterhaft, Klassizismus und Realismus in Einklang zu bringen.






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