Marksteine der Geschichte
1334 zerstört ein grosses Feuer die Hälfte der Stadt, so auch den Wohnsitz der reichen Genfer Adelsfamilie Tavel. Diese baut das Gebäude kurz danach wieder auf und verleiht ihm gleichzeitig das Antlitz einer Festung und eines kleinen Palasts. Im 17. Jh. renoviert die wohlhabende Kaufmannsfamilie Calandrini das gesamte Haus, baut neue Fenster ein und erweitert die alten.
Eine beispielhafte Renovation
Die zwischen 1970 und 1986 unter der Aufsicht des Architekten Antoine Galeras durchgeführten Renovationsarbeiten setzten einer langen Periode des Zerfalls ein Ende. Die Renovation und das Museumsprojekt zielten gemeinsam darauf ab, die Integrität des Gebäudes und der im Laufe der Jahrhunderte hinzugefügten Ergänzungen zu wahren. Genaueste archäologische, historische und technische Studien waren bei den verschiedenen Eingriffen wegweisend. Installationen auf dem neusten Stand der Technik im Einklang mit der historischen Substanz des Gebäudes verhelfen dem Museum zu modernsten Ausstellungsbedingungen. Die Maison Tavel ist ein Denkmal nationaler Bedeutung.
Rue de Coutance (1825) und die « Dômes », grosse, von Posten getragene Vordächer, welche die gesamte Fassade schützten.





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